Smileys of Sticky Notes

Schlechte Webseiten und keine Besserung in Sicht?

für Webseitenverantwortliche

Lesedauer: 6 Minuten

Warum gibt es immer noch so viele schlechte Webseiten? Obwohl doch gefühlt 1001 Ratgeber für gute Webseiten existieren.

Wer kennt das nicht? Immer wieder Webseiten, die uns frustrieren, ärgern oder schlicht verzweifeln lassen. Die guten sind rar gesät.

Immer noch stehen auf den meisten Webseiten die Unternehmen selbst und nicht die Kunden im Mittelpunkt. Das ist einer von vielen gravierenden Fehlern, die Seitenbetreiber machen können. Das mussten auch wir in jahrelanger Agenturarbeit lernen. Und deshalb haben wir versucht zu erschließen, warum die Qualität der meisten Webseiten so zu wünschen übriglässt und wie Betreiber aus diesen Fehlern lernen können.

Vielleicht fragen Sie sich zunächst: Was sind denn überhaupt gute und schlechte Webseiten? Ganz objektiv betrachtet sind gute Webseiten solche, die aus Sicht Ihrer Benutzer und Kunden funktionieren:

Erkennt der Besucher, was er von der Webseite hat?
Versteht er sofort, worum es auf der Seite geht?
Und findet er auf Anhieb das, wonach er händeringend sucht?

Wenn der Blick auf einen Internetauftritt nur ein Nein als Antwortmöglichkeit zulässt, verdient die Webseite definitiv das Prädikat „nicht gut“.

„Neu“ ist keine Qualitätsgarantie

Betreiber von neu erstellten Webseiten zeigen gerne mit dem Finger auf komplett veraltete Online-Auftritte der Konkurrenz. Kein Wunder, dass die nicht funktionieren, denken sie womöglich. Und ja, ganz unrecht haben sie nicht: denn zehn Jahre alte Webseiten begeistern wahrlich keinen Besucher – weder mit der veralteten Technik noch dem Design. Ganz zu schweigen von den Inhalten, die oft auch schon seit Ewigkeiten nicht aktualisiert wurden.

Aber Warnung an diejenigen, die sich zu sehr in Sicherheit wiegen: Aus unserer Erfahrung heraus sind es oft auch die neuen Webseiten, die zwar technisch gut funktionieren, dem Kunden jedoch inhaltlich ebenfalls keinen Nutzen bringen.

Was bei vielen dieser Webseiten-Betreibern gleich ist: sie machen sich zu wenig Gedanken darüber, was ihr Kunde will und wie sie ihm helfen können. Oder schlimmer noch: Sie wissen nicht einmal, was genau sie selbst wollen. Sie haben kein einziges Ziel formuliert, dass sie mit Ihrer Webseite verfolgen, geschweige denn eine Strategie, wie sie an ein Ziel gelangen könnten.

Vielmehr stellen solche Betreiber lediglich sich und ihr Unternehmen in den Mittelpunkt ihrer Website. Sie wollen sich von der besten Seite präsentieren und preisen sich und das eigene Können mit ausführlich beschriebenen Eigenschaften an.

Dabei sollte es einzig und allein um die Bedürfnisse ihres potenziellen Kunden gehen. Denn ein möglicher Kunde ist nur daran interessiert, was bei dem Angebot oder der Dienstleistung für ihn herausspringt. Er ist auf seinen Vorteil aus. Genau den sollte die Seite widerspiegeln. In den meisten Fällen tut sie das nicht.

Fehlende Daten: Wenn das Bauchgefühl trügt

Viele Unternehmen sehen außerdem keinen Sinn darin, Daten zu ihrer Website zu generieren. Gründe gibt es einige: Dazu gehören Desinteresse oder Unsicherheiten, wie sie an Daten kommen und rechtlich mit ihnen umgehen können.

Und so weiß dann letztlich keiner, was überhaupt auf der Unternehmensseite passiert. Stattdessen stellen Seitenbetreiber Schätzungen und Vermutungen an, die weder Hand noch Fuß haben.

Entscheidern bleibt so nichts anderes übrig, als auf ihr Bauchgefühl zu hören: ein gewagtes und vor allem kostspieliges Unterfangen! Schließlich treffen sie essentielle Unternehmens- und Strategieentscheidungen, ohne relevante Fakten zu kennen.

So überrascht es nicht, dass beim Thema Online viel Geld zum Fenster hinausgeworfen wird. Dabei könnten schon einfache Trackingmaßnahmen und verschiedene Tests Abhilfe schaffen. Sie dienen dazu, das eigene Online-Marketing stetig zu optimieren und aus Fehlern zu lernen.

Zusätzlich mangelt es auch bei den Dienstleistern oft an KnowHow. Oder es scheitert an der Kommunikation zwischen Agentur und Auftraggeber, sodass die Website trotz vieler offener Fragen oder schlechter Abstimmung umgesetzt wird. Unerfahrene Agenturen tragen also auch zu der Vielzahl an schlechten Webseiten bei. Nichtdestotrotz sind Dienstleister meist nur der verlängerte Arm des Kunden. Sie können nur beraten und werden sich in den meisten Fällen der Entscheidung des Kunden beugen müssen.

Eine Chance zur Verbesserung

Doch bevor Sie nun selbst den Kopf in den Sand stecken, bedenken Sie, dass die unzähligen schlechten Webseiten auch eine Chance für jeden einzelnen Webseitenbetreiber darstellen! Immerhin kann er es nur besser machen und so positiv herausstechen.

Eine gute Website besteht aus zahlreichen Komponenten, die jedes Unternehmen Stück für Stück angehen sollte. Zu den ersten Schritten gehören:

  • eine (Online-)Strategie entwickeln
  • die eigene klare Positionierung formulieren
  • die Zielpersonen ausarbeiten, die angesprochen werden sollen
  • Unternehmensleistungen und -eigenschaften in Kundennutzen umwandeln

Mit einem darauf aufbauenden Konzept fällt es dann viel leichter, die Webseite auf Wünsche der potenziellen Kunden auszurichten. Gleichzeitig können die unternehmerischen Online-Marketing-Maßnahmen gezielt und profitabel verwirklicht werden. Und das mit einer Webseite als Ausgangspunkt, die bei Besuchern nicht Ärger, sondern Interesse und Begeisterung weckt.

Sie sind jetzt hochmotiviert, Ihre Website zu verbessern, wissen aber nicht, wo Sie anfangen sollen? Dann starten Sie zunächst mit dem Offensichtlichsten: Ihrer Startseite!

 

Alle nötigen Infos erhalten Sie in unserer kostenlosen, achtwöchigen E-Mail-Serie „Eine unverwechselbare Startseite: Wie Sie Ihr Unternehmen von der Konkurrenz abheben“.

Melden Sie sich jetzt an und beginnen Sie noch heute!

Her damit!


zurück zum Blog